Wir wollen diese Internet-Präsentation zu einer Plattform zum Austausch guter Beispiele kommunaler Cluster-Entwicklung machen. Ausgangspunkt hierfür sind die Pilotkommunen aus dem Forschungsprojekt „Strategische Partnerschaften zwischen Unternehmen und Kommunen“. Wir werden in der nächsten Zeit die Darstellung um weitere Beispiele aus unseren Clusterprojekten ergänzen. Gerne präsentieren wir auch Ihr Best Practice-Beispiel an dieser Stelle.

Die Stadt Leipzig ist mit 500.000 Einwohnern die größte der Pilotkommunen. Als Kernstadt einer Metropolenregion stehen Leipzig und seine Wirtschaftsförderung in unmittelbarem Wettbewerb zu anderen deutschen Großstädten. Zugleich ist die Stadt noch vom Strukturwandel durch die ökonomischen Umbrüche in der Folge des deutschen Vereinigungsprozesses geprägt. Im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung verfolgt die Stadt eine Strategie, in deren Mittelpunkt fünf Cluster stehen (Automobil- und Zulieferbetriebe, Gesundheit/Biotechnologie/Medizintechnik/Life-Sciences), Medien/ Kommunikationstechnik/IT, Energie und Umwelttechnik und Querschnittstechnologien und Dienstleistungen). Im Rahmen des Projektes hat die Stadt das Cluster Energie und Umwelt weiter aufgebaut und ist eine Strategische Partnerschaft mit den Energieunternehmen aus diesem Cluster eingegangen. Es wurden die Teil-Cluster "Solar", "Händler und Dienstleiter" sowie "Energieberatung/Energieeinsparung" gebildet.

Kontakt:
Stadt Leipzig
Amt für Wirtschaftsförderung
Abt. Standortentwicklung / Marketing
04092 Leipzig
Thomas Lingk
Abteilungsleiter
Tel : 0341 123-5851
Fax: 0341 123-5860
E-Mail: thomas.lingk@leipzig.de

Die Stadt Regensburg konnte als eines der bayrischen Oberzentren (mit 145.000 Einwohnern) in der Vergangenheit erfolgreich Industrie ansiedeln (u. a. Automobilindustrie) und ist heute zu einem technologieorientierten Produktionsstandort geworden. Über die Jahre konnte sich u. a. durch den Bedarf der bereits angesiedelten Unternehmen ein Mikrocluster Sensorik entwickeln, den man im Sinne einer Querschnittstechnologie als wichtig für die Weiterentwicklung des Standorts und seiner Unternehmen betrachtet. Die Stadt Regensburg wählte daher den Mikrocluster Sensorik für die Strategische Partnerschaft. Im Rahmen der Strategischen Partnerschaft wurde mittlerweile ein Applikationszentrum Sensorik von den Partnern umgesetzt und im Rahmen der bayrischen Cluster-Initiative gefördert.

Kontakt:
Stadt Regensburg, Amt für Wirtschaftsförderung
Toni Lautenschläger, Dipl. Phys. Univ.
Tel: +49 941 507 1851
Fax: +49 941 507 4859
lautenschlaeger.toni@regensburg.de

Mit nur 9.500 Einwohnern ist die Stadt Kirn die kleinste der Pilotkommunen. Im ländlich geprägten Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz im Nahetal bildet sie ein Mittelzentrum. Die Region trägt die Zeichen eines Strukturwandels, der stark vom Niedergang der Lederwarenindustrie geprägt ist. Rund ein Jahr vor Projektbeginn gelang die Neuansiedlung eines Unternehmens aus der Logistikbranche, das besonders auf manuelle Tätigkeiten ausgerichtet ist und mittlerweile rund 250 Mitarbeiter beschäftigt (zahlreiche davon waren vormals in der Lederwarenindustrie tätig). Die Stadt Kirn stellt daher dieses Unternehmen in den Mittelpunkt der Strategischen Partnerschaft, um es langfristig an den Standort zu binden.

Kontakt:
Stadtentwicklung Kirn GmbH
Fritz Wittko, Geschäftsführer
Tel.: 0 67 52 / 1 35-2 03
Fax.: 0 67 52 / 1 35-2 50
E-Mail: stadtentwicklung@kirn.de

Der niedersächsische Landkreis Oldenburg umfasst ein ländliches Gebiet zwischen den Ballungsräumen Oldenburg und der Hansestadt Bremen. Die Bevölkerungszahl liegt bei 120.000. Eine weit gefächerte Wirtschaftsstruktur lässt wenig feste Cluster erkennen, der Landkreis setzt in der Wirtschaftsförderung auf einen Branchenmix. Er verfolgt auch beim Aufbau der Strategischen Partnerschaft einen breiten Ansatz und geht exemplarisch eine Strategische Partnerschaft mit Unternehmen im Bereich umweltschonende Technologien unter besonderer Berücksichtigung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten ein.

Kontakt:
WLO Wirtschaftsförderungsgesellschaft
für den Landkreis Oldenburg mbH
Hans-Werner Aschoff, Geschäftsführer
Telefon: 04431 / 85 438
Telefax: 04431 / 85 373
E-Mail: info@wlo.de
www.zukunftsstandort.de